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Donnerstag, 17. Januar 2013

Kinder die was wollen, müssen leider selber ran

Carrot Cake. Mit Rose.
Und dann guckst du eines Tages so im Internet rum und dann siehst du da dieses Bild. Es zeigt ein saftiges Stück Kuchen, gekrönt mit einer ordentlichen Ladung Frosting, verziert mit einer kleinen Karotte aus Marzipan.
Und alles an was du in diesem Moment noch denken kannst, ist: Ich! Will! Das! Jetzt! Sofort! Auf! Der! Stelle! Essen! Uaaaaaaaaaah!!!!!!!
Leider zum Glück kann man nicht essen, was man im Internet sieht, man muss es in der Regel selber noch einmal zubereiten. Das hat unter den geneigten Lesern dieses Blogs schon zum ein oder anderen verzweifelten Zusammenbruch ("Kannst du mir das nicht schicken? So jetzt gleich? Oder Beamen? Geht das? Ja?! Bitte!!!! Biitttteeeeeeee uahahauuuuuiiii!!!!!!") geführt. Ich aber möchte euch sagen: Haltet ein! So schwer ist es nicht! Es ist sogar ganz leicht, sich selber einen ganzen kompletten, zweischichtigen (!) Carrot Cake zu machen. Ich weiß, ihr bekommt das hin. Und dann könnt ihr in komplett ganz allein aufessen, der ist euer. Aber denkt dran, vorher noch ein Foto zu machen!

Carrot Cake mit Mandeln

Zutaten (für eine 20 cm Springform und zwei Schichten) :

  • 300 g Karotten
  • Saft einer Zitrone
  • 230 g Butter (zimmerwarm)
  • 100 g Zucker
  • 50 g brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 300 g Mehl
  • 100 g gemahlene, nicht abgezogene Mandeln
  • 4 TL Backpulver
  • 100 g weiße Kuvertüre
  • 500 g Puderzucker
  • 3 EL Milch
  • 100 g Frischkäse

Wir beginnen damit, die Springform mit Backpapier auszulegen und den Rand einzufetten. Was man hat, hat man. Dann kommt auch schon der dollste Teil: Möhren reiben. Dazu Möhren schälen, und anschließend fein reiben.
Wenn ihr irgendwann damit fertig seid, presst ihr die Zitrone aus und vermengt die Karotten-Späne damit.
Es geht weiter mit dem Teig. 150 g Butter, mit Zucker und braunem Zucker in einer Schüssel verrühren. Eier dazu geben und sehr kräftig rühren. Dann Mehl, Mandeln und Backpulver ebenfalls in die Schüssel geben und kräftig verrühren. Zum Schluss die Möhren dazu geben und wieder kräftig vermischen.
Da ich einen Kuchen mit zwei Schichten haben will, teile ich den Teig an dieser Stelle in zwei Hälften und backe diese jeweils bei:

150° (Umluft) bzw. 175° (Ober/Unterhitze) für 30 bis 40 Minuten. Das gilt auch, falls ihr euch gegen zwei Schichten, aber für eine normal große Springform (26 - 28 cm Durchmesser) entscheidet.

Anschließend die Kuchenteile gut abkühlen lassen.
Stück für Stück zum Glück!
Während das geschieht, geht es an das Frosting. Dafür zunächst die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Puderzucker in einer Schüssel mit 80 g Butter vermengen, bis alles ganz krümelig ist. Milch dazu geben und anschließend kräftig schlagen. Dann Frischkäse mit in die Schüssel geben und alles wieder ordentlich schlagen. Nicht auf zu hoher Stufe allerdings, sonst gerinnt es. Wenn die Kuvertüre fertig geschmolzen ist, einen kurzen Moment abkühlen lassen und dann in das Frosting geben. Sehr gut verrühren und fertig ist das Frosting!

Dieses anschließend großzügig zunächst auf der unteren Schicht Kuchen verteilen, zweite Schicht auflegen und dann wieder Frosting verteilen*, alles schön glatt machen, verzieren und aufessen. Gern auch ganz allein!

*Bonus, für euch, weil ihr brav wart und euch bestimmt fragt, wie man einen Kuchen jetzt genau mit Frosting verziert!


Montag, 26. März 2012

Hast du Möhrchen?

Karotten-Möhren-Rüebli-Cupcake!
Möhre, Karotte, Rüebli, Mohrrübe, Wurzel... Das orangene, lange Ding hat viele Namen. Bekannt ist das drittliebste Gemüse der Deutschen, nach Tomate und Zwiebel, überall. Vor allem aber als Lockmittel für Nagetiere wie Kaninchen oder Hasen ist die Karotte beliebt. Und beim Blick auf den Kalender stellen wir fest: Es ist ja bald Ostern! Darum folgt in den nächsten Tagen ein winzig kleines Oster-Spezial. Was würde sich daher besser als Auftakt eignen, als eine Kleinigkeit mit der liebsten Nascherei des (Oster-)Hasen?

Saftige glutenfreie Rübli-Cupcakes

Zutaten (für 12 Stück):

  • 150 g Möhren / Karotten / wie auch immer, geschält
  • Saft einer kleinen Zitrone
  • 180 g Butter (zimmerwarm) 
  • 140 g Zucker
  • 2 Eier
  • 100 g glutenfreier Mehlmix*
  • 50 g geriebene Mandeln
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 250 g Puderzucker
  • 2 EL Frischkäse (kalt)

* = ich verwende Mehl-Mix C von Schär. Für die nicht Glutenfreie Variante einfach 20 g mehr normales Weizenmehl nehmen

Sehr orange-farbener Teig
Nachdem ihr eine Muffinform mit Papierförmchen ausgekleidet habt, beginnt ihr gleich mit der Hauptarbeit: Möhren raspeln! Das schöne ist, dass geraspelte Karotten fantastisch abfärben, weswegen ihr keine hellen Kunststoff-Teile in der Nähe haben solltet. Nur mal so.
Wenn ihr mit dem Raspeln fertig seid, die Rübli-Späne mit dem Zitronensaft vermengen. Ab jetzt passiert alles wie gehabt. In einer Schüssel 100 g Butter, Zucker und die Eier verrühren. Dann Mehl, Mandeln und Backpulver dazu geben und wieder verrühren. Jetzt 140 g der Möhrenraspel dazugeben und gut vermischen.
Fertig ist der sehr orange-farbene Teig. Diesen in die vorbereiteten Förmchen füllen und bei
150° (Umluft) bzw. 175° (Ober/Unterhitze) für 20 bis 25 Minuten backen.

Durch die Karotten wird der Cupcake wunderbar saftig und dank der Mandeln haben sie eine leichte Marzipannote. Gekrönt wird das Ganze dann nur noch durch einen ordentlichen Schlag Buttercreme ;)
Dafür die restliche weiche Butter mit dem Puderzucker verrühren, bis keine Butterklumpen mehr zu sehen sind. Frischkäse direkt aus dem Kühlschrank dazu geben und dann circa 5 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit schlagen. Die restlichen Rübli-Späne könnt ihr entweder mit in die Creme geben, oder aber drüber streuen. Buttercreme auf die abgekühlten Cupcakes verteilen und an eure Häschen verfüttern!